Weeze

Wir waren auf der Suche nach einer hochwertigen naturfreundlichen Folgenutzung dieser und zukünftiger Gruben, und haben uns mit Erfolg beim Naturschutzzentrum im Kreis Kleve nach eventuellen Möglichkeiten erkundigt. Der alte Gebietsentwurf wurde mit Hilfe der Sachkenntnisse des Naturschutzzentrums mit neuen Ansichten versehen, was zu einem verantwortungsbewussten Gebietsentwurf führte.  

Diese neue Methode hat den Sand- und Kiesabbau in Weeze für immer verändert. Der bisherige, konventionelle Anblick von abgeschotteten und nicht zugänglichen Wäldern ist jungen Naturgebieten mit überraschender Flora und Fauna gewichen, die für Radfahrer und Wanderer aus der Region zugänglich sind. Die Gemeinde Weeze und die Region Kreis Kleve unterstützen unsere neue Vorgehensweise von ganzem Herzen.

Gemeinsamkeit

Gemeinsam mit dem Naturschutzzentrum wurde ein Gebietsentwurf für die ersten Hektar erstellt. Unsere Mitarbeiter haben die grobe Basisstruktur angebracht. Danach ließ man die Natur buchstäblich gewähren. 

Abwechslungsreiches Gebiet

Nach und nach entstand ein abwechslungsreiches Gebiet mit Sandbiotopen und Feuchtgebieten. Frösche, Salamander und andere Wassertiere waren die ersten Bewohner des abgebauten und neu eingerichteten Gebietes. Trockene Hänge und Steilwände bieten Platz für Schwalben. Grasende Limousins und Piemonteser verhindern, dass das Gebiet verbuscht und garantieren eine natürliche Abgrasung. Die Rinder gehören lokalen Landwirten, die die Entwicklung einer neuen Natur um ihren Betrieb herum mit Freude unterstützen.

Grenzenlose Natur 

Dieses Stück aufblühende Natur macht, wenn es nach uns geht, nachher ein Teil eines gröberen Naturgebietes aus, dass sich bis über die deutsch-niederländische Grenze erstreckt. Die zart aufblühende, sich noch junge in der Entwicklung befindende Natur grenzt an das Nord-Limburgische Naturgebiet Maasduinen. 

Von Kleve nach Limburg 

In einigen Jahren wird es vielleicht möglich sein, durch ein ca. 136 Ha großes Naturgebiet von Deutschland in die Niederlande - und andersrum - zu wandern oder Rad zu fahren. Das Naturschutzzentrum im Kreis Kleve, die Stiftung Limburgs Landschap, die Interreg Deutschland-Niederlande, regionale und überregionale Behörden und Betriebe an beiden Grenzseiten haben die Möglichkeiten um die deutsche und niederländische Natur miteinander zu verbinden studiert. Nach Zusammenkünfte und Workshops sind sie von den Möglichkeiten die ein solches Gebiet, nicht nur für Flora und Fauna, sondern auch als Naturerlebnis für die Umwohnenden zu bieten hat, begeistert. 

Dies wird durch eine andere Vorgehensweise bezüglich der Gebietsentwicklung ermöglicht.